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Kein Fazit

Ein Fazit der zwei Webstoff-Wochen zu ziehen – das mag mir nicht gelingen; und hätte nicht ein Fazit den Touch des Abgeschlossen-Habens? Eben das fände ich schade, nach dieser Fülle inspirierender Posts und Schnittmuster-Präsentationen.

Wer noch einmal nachlesen möchte, findet alle Beiträge gesammelt in der Kategorie
:: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe – oder: auf der eigens dafür eingerichteten Seite, die Ihr über die obige Navigationsleiste erreicht.

:: stoffbüro :: spezial :: WebstoffeDort könnt Ihr Euch durch die Bilder scrollen und gelangt zu den dazugehörigen Beiträgen.

Den Teilnehmerinnen kann ich nicht oft genug danken für ihre Unterstützung und die Beiträge, die mich allesamt sprachlos lassen. Euch danke ich für’s Mitlesen, und wünsche Euch viel Freude beim Weiterstöbern und vor allen Dingen: Beim Nähen! Noch bis Sonntag könnt Ihr Euch bewerben um’s Probenähen im Hause schneidernmeistern.

Schließlich: Die Gewinnerinnen der Verlosung sind bereits benachrichtigt – einzig im Falle von „Irina“ erhalte ich immer eine Fehlermeldung.

VerlosungKönntest Du Dich bitte bis 10.10.2014 per Mail bei mir melden? Danach lose ich Deinen Gewinn – das E-Book „MaMina“ – erneut aus. Danke!

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schneidernmeistern | „twist (it)“ | „form follows function“ | :: spezial :: Webstoffe

Als hätte es „schneidernmeistern“ immer gegeben: Kaum mehr wegzudenken sind Monikas feiner Blog und ihre feinen E-Books – und dabei hat das Projekt doch erst vor knapp über einem Jahr diese Form gefunden, oder: sucht sie noch, seine Form. Wohin auch immer die Reise geht: Ich wünsche Monika alles herzlich Gute dafür und freue mich auf alles, woran sie uns teilhaben lassen wird – freue mich auf meine „Else“, zu der mich vor wenigen Tagen ein vollständiges Materialpaket vom „Emden der Welt“ erreichte; freue mich auf einen Rockbüx-Sommer, denn leider hatte ich meine Variante zu spät für’s Sonnenwetter genäht. Gerade nun aber freue ich mich auf und über Monikas Beitrag zu diesem :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe: ziehe meinen Hut und verneige mich, durchaus stolz und durchaus verlegen, dankend für all Deine Mühen und besonders – für Dein Vertrauen, liebe Monika! Seid also eingeladen zu diesem letzten Post in der Webstoff-Reihe, und freut auch Ihr Euch, nach der gestern gestarteten Verlosung, auf ein weiteres „Zuckerl“, ganz zum Schluss.

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Es hat sich zu einer liebgewonnenen Tradition entwickelt, meine Posts mit einem Zitat zu beginnen.

Heute bemühe ich meine liebste Ikone der Mode-Designer, Coco Chanel, eine wunderbare Frau, die unkonventionell und mit dem richtigen Gespür für Stil den Frauen zu Beginn des 20sten Jahrhunderts ihre Selbständigkeit wiedergab, ohne ihre Eleganz zu verlieren. („…aber sie müssen auch in der Lage sein, sich zu bewegen, in ein Auto zu steigen, ohne sich ihre Säume zu zerreissen.“)

“Kleide dich nachlässig und sie erinnern sich an dein Kleid,
kleide dich tadellos und sie werden sich an Dich erinnern.“­

schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"

Das :: spezial :: Webstoffe hier im :: stoffbüro :: war eine Herausforderung der besonderen Art für mich. Ich hatte gerade eine Bluse genäht, gebastelt aus purer Freude am Stoff und an der Aufgabe und nun sollte der Schnitt dazu her.

Alle Versuche, das lovebirds-Blüschen zu rekonstruieren, scheiterten und so machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem.

Ich wollte nicht einfach nur eine Bluse nähen, sondern etwas entwerfen, das auch etwas mit meinem Handwerk zu tun hat. Die Webware an sich stellt ganz andere Herausforderungen an ein Kleidungsstück. Fehlende Passform kann nicht durch Elastizität ausgeglichen werden, eine Falte an der falschen Stelle lässt sich nicht einfach wegschummeln.

Und um auf Chanel zurückzukommen, stellte sich mir dann die Frage, was ein Kleidungsstück ausmacht, das die Erscheinung der Trägerin so positiv beeinflussen kann, dass die Frau an sich am bestmöglichsten auftritt, sich aber selbst so sehr zurückhält, dass es nur unterstützend wirkt (im Film heißt das dann supporting act – wesentlich passender als „Nebenrolle“) und dafür den Oscar erhält.

Ein Kleidungsstück, das keine vorwitzige Falte benötigt, die doch nur Effekthascherei wäre.

Was also ist gutes Design?

Die Frage in die große Runde brachte Folgendes:

  • weniger ist mehr
  • gutes Design muss alleine funktionieren
  • keiner Mode unterworfen – zeitlos
  • keine Frage des Geschmacks

Da weiß dann auch Wikipedia Kluges zum Thema zu sagen: „Insbesondere umfasst Design auch die Auseinandersetzung des Designers mit der Funktion eines Objekts, sowie mit dessen Interaktion mit einem Benutzer.

Die größte Angst vor Webware steckt ja offensichtlich nicht in der Verarbeitung (da ist Jersey wesentlich herausfordernder) sondern in eventuell mangelnder Bequemlichkeit.

Also, was nutzt der tollste Schnitt, wenn er nur zur Dekoration dient…

Da hat dann meine liebe Bloggerfreundin Frau Gold meine wirren Gedanken in einen perfekten Satz gebracht: „Design braucht Inhalt. Ist es inhaltsleer, ist es kein Design, sondern Dekoration.“

Es sollte also ein raffinierter Schnitt sein, der für sich steht, der möglicherweise erst auf den zweiten Blick auffällt und vor allem aber im Zusammenspiel mit der Trägerin schick, aber auch alltagstauglich ist.

Im Folgenden kann sich jeder selbst ein Bild machen, ob ich die an mich selbst gestellten Anforderungen erfüllen konnte…

schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"Optisch von vorne ähnlich der „Sophie“ von schnittchen, jedoch mit angeschnittenem (Fledermaus-)Ärmel in 3/4 Länge mit engem Bündchen, das über die Hand passt, aber auch unterhalb des Ellenbogens hält, um den Ärmel zu shoppen.

Die Mehrweite vom Ärmel ist „nach Laune“ in unregelmäßige Fältchen gelegt. Der Saum ballonig mit einem Bündchen, das nach innen geschlagen ist.
schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"Keine Naht am Oberarm (dafür ein Abnäher für die Passform am Hals) und das Rückenteil auch direkt mit angeschnitten, was in der hinteren Mitte für einen schrägen Fadenlauf sorgt.
schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"…und weil’s so schön passte: in der hinteren Mitte (und am Ärmelbündchen) noch eine Neonpaspel – rein zur Dekoration…

Hm… war das schon alles? Geht da noch mehr?

twist it!

Das Motto für alle, denen die Bluse zu langweilig ist – einfach umdrehen (entweder bereits beim
Zuschneiden entscheiden, oder als twist-Bluse genäht und je nach Laune getragen).
schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"

Der Ausschnitt ist mittlerweile angepasst, der gerade Fadenlauf, der sich nun im Rücken befindet, schränkt die Beweglichkeit zwar ein wenig ein, die Bluse ist aber weit genug geschnitten, dass dieses kleine „Manko“ kaum ins Gewicht fällt… (Und schließlich ist es eine Bluse und kein Jogginganzug…)

Der Streifenstoff (ein wunderbar seidiger Baumwollsatin von Kokka) ist natürlich perfekt, um das Design des Schnittes richtig zur Geltung zu bringen. Leider ist er ein wenig zu schmal, aber mit ein bisschen Geschick ist das Problem auch gelöst und einfach eine Ecke im Muster angesetzt.

Liebe Catrin, lieben Dank, dass ich die Möglichkeit hatte, nicht nur diese wunderbaren Stoffe kennenzulernen, sondern auch, dass ich „gezwungen“ war, wieder mal ein wenig in mein ursprüngliches Handwerk zurück zu finden!

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Aktion rund um Webstoffe und deren tolle Möglichkeiten!

schneidernmeistern | "twist (it)" | "form follows function"

…ich hoffe, die Aufmerksamkeitsspanne reicht noch aus für das Zuckerl zum Schluss:

Der Schnitt muss noch getestet werden.

Dafür suche ich Probenäher, die unbedingt Erfahrung mit Webstoffen haben müssen. Ein „wollte ich immer schon mal ausprobieren“ reicht mir da leider nicht. Auch Erfahrung mit Blusen und deren Passform wären von Vorteil, da der Schnitt eventuell noch nicht ganz ausgereift ist und die Anleitung im Moment noch keine Fotos enthält.

Es geht diesmal explizit nicht darum, einfach nur ein neues Kleidungsstück für den eigenen Schrank zu nähen, sondern konstruktive Kritik zu üben, die darüber entscheiden wird, ob es die Idee in den Shop schafft.

Bitte bewerbt euch hier unter diesem Post, mit einer Angabe, welche Bluse ihr bereits genäht habt und welche Größe ihr benötigt (S-36/38, M40/42, L-44/46).

Es geht mir in erster Linie nicht um werbewirksame Blogpostings, sondern um echte Hilfe!

Lieben Dank schon mal im Voraus!

Edit: Für das Probenähen ist der gesamte Oktober vorgesehen, so dass das E-Book Anfang November erscheinen kann. Hinterlasst Euren Kommentar dazu bitte bis kommenden Sonntag, 5. Oktober 2014. Danke!


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Herzekleid | Peasant Blouse | :: spezial :: Webstoffe

„Ein Herzekleid“ – so überschrieb ich im Sommer meinen Post zum Probenähen des Kleides „Lisabeth“ aus Steffis Feder. Nun, was ist das – ein „Herzekleid“? Die Kinderkollektion lässt sich in E-Books zusammenstellen, aus Kleidchen, Rucksack, Kindergartentasche; in der Mache befindet sich aktuell das Hemdchen „Michel“, und dennoch ringe ich um Worte, die diesen unverwechselbaren Stil beschreiben könnten. Steffis Stil, Herzekleids Stil. Unprätentiös? Damit liefe das sehr Besondere Gefahr, unterzugehen. Unprätentiös, aber eben: unverwechselbar. Klassisch? Mit dem Hang zum Perfektionismus. Diese feinen Nähte, die exakten Schnittteile, die schmalen Einfassbänder. Nicht zu vergessen: Die – unprätentiösen, sehr besonderen – Zeichnungen, zum Beispiel als Stempelmotive auf Shirts. Entdeckt Steffis Blog und habt viel Freude an ihrem Beitrag zum :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe: Es geht um die „Peasant Blouse“, einen, hm. Einen unprätentiösen und klassischen Schnitt. Danke Dir, liebe Steffi – für den Schnitt zum Herzekleid im Schrank und für dieses Herzekleid im Blog!

(Ganz am Ende gibt es übrigens auch noch etwas zu gewinnen…)

[Edit: Das Gewinnspiel ist beendet!]

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Ein „Peasant Top“ oder eine „Peasant Blouse“ – was ist das eigentlich, eine „Bauern-Bluse“? Die im Deutschen für dieses Kleidungsstück manchmal verwendete Bezeichnung „Carmen-Bluse“ ist nicht viel aufschlussreicher. Aber die Art der Schnittführung, die alle diese Oberteile gemein haben, kommt sicher allen bekannt vor:

herzekleid | "Peasant Blouse"

Im Grunde handelt es sich um eine locker sitzende Bluse mit Raglanärmeln. Die Mehrweite wird am Halsausschnitt und an den Ärmeln in irgendeiner Weise gerafft.

Dazu gibt es nicht einen Schnitt, sondern – unzählige!

Peasant Blouses sind mir schon auf vielen amerikanischen Nähblogs begegnet, ebenso in japanischen Nähbüchern. Auch in den bekannten Nähzeitschriften und Schnittmusterheften taucht diese Blusenart regelmäßig immer wieder mal in diversen Ausführungen auf (z.B. auch in der aktuellen Ottobre (5/14), oder hier, ein Burdaschnitt, oder hier oder hier.

Diverse E-Books widmen sich dem Thema „Peasant Blouse“ ebenso, zum Beispiel dieses und dieses oder dieses.

Wer das Netzt durchsucht, findet außerdem mehrere Gratis-Schnitte oder Anleitungen für das Erstellen eines Schnitts nach eigenen Maßen: Schaut doch mal hier, hier, hier oder hier nach.

Meine Liste ist bestimmt nicht vollständig, Schnitte nach diesem Prinzip gibt es zuhauf – da sollte für jeden etwas dabei sein.

Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder sind solche „Peasant Tops“ beliebte Nähprojekte. Tatsächlich habe auch ich erst mal meiner Tochter ein paar solcher Blusen genäht, bevor ich letzten Sommer das erste Mal eine für mich gemacht habe. Warum ich so lange gezögert habe, verstehe ich im Nachhinein nicht mehr, denn Peasant Blouses sind nicht nur einfach und schnell zu nähen (und somit definitiv auch ein Anfängerprojekt), sondern lassen sich auch endlos abwandeln.

Hier ein paar Variationsideen:

herzekleid | "Peasant Blouse"

  • Um die Mehrweite am Halsausschnitt (und den Ärmelsäumen) zu bändigen, kann man einen Tunnelzug nähen und ein schmales Gummiband einziehen – oder von links ein gedehntes Gummiband aufnähen oder mit Nähgummi als Unterfaden entlang des Ausschnitts nähen.
  • Ebenso kann man auch ein nicht-elastisches Bindeband einziehen (dann braucht der Tunnelzug Knopflöcher oder einen Schlitz), das man zu einer kleinen Schleife binden und mit dem man die Weite jedes Mal aufs Neue regulieren kann.
  • Theoretisch könnte man die Bluse auch so tragen, dass die Schultern frei bleiben.
  • Näht man den Tunnelzug für Gummi- oder Bindeband etwas vom Halsausschnitt (den Ärmelsäumen) versetzt, entstehen noch zusätzliche Rüschen.
  • Die Mehrweite kann auch eingereiht und der Saum anschließend mit Schrägband eingefasst werden, das gefällt mir besonders gut. Man darf nur nicht vergessen, dass der Ausschnitt so nicht mehr dehnbar ist, eventuell muss zum Anziehen ein Schlitz oder eine Knopfleiste eigearbeitet werden – beides sind aber auch hübsche dekorative Elemente.
  • Peasant Blouses sind mit allen Ärmellängen möglich, und ohne Probleme lässt sich so eine Bluse auch zur Tunika oder zum Kleid verlängern.
  • Um den Schnitt „auf Figur“ zu bringen, kann man einfach einen Gürtel tragen oder ein Bindeband in die Seitennähte einnähen, auf Taillen- oder Hüfthöhe einen Tunnelzug nähen und ein Gummi oder ein Bindeband einziehen (dann außen Knopflöcher nähen, um das Band durchzuziehen).
  • Auch unterhalb der Brust oder am Saum einer Peasant Blouse könnte man ein Gummi einziehen.
  • Bei kurzen Ärmeln kann man auch ganz normale Säume nähen, dann entsteht eine Art Flügelärmel.

herzekleid | "Peasant Blouse"

Den Schnitt für meine Bluse habe ich mir selbst zusammengebastelt – und bin schon sehr zufrieden, da wird es sicher noch ein paar Exemplare geben.

Ich habe darauf geachtet, dass die Kräuselungen eher dezent bleiben und die Bluse nicht zu bauschig wird, die Seitennähte habe ich nicht ganz gerade, sondern leicht tailliert zugeschnitten. So hab ich kein „Sack-Gefühl“, die Bluse ist aber trotzdem angenehm weit und auf jeden Fall sehr bequem.

herzekleid | "Peasant Blouse"

Den Halsausschnitt (und die Ärmelsäume) habe ich mit selbstgemachtem Schrägband eingefasst und zuvor die Mehrweite eingekräuselt – allerdings nicht nur einmal, ich habe einfach mehrere Reihen mit großer Stichlänge genäht und die Fadeneneden angezogen, wodurch sich ein hübscher Effekt ergibt, der an von Hand gesmokte Details erinnert (irgendwann probier ich das auch noch mal! ;-)).

herzekleid | "Peasant Blouse"

Was die Stoffwahl betrifft: Durch die vielen Kräuselungen ist so eine „Peasant Blouse“ meist recht voluminös. Umso leichter, weicher, gut fallender und fließender der gewählte Stoff ist, desto figurschmeichelnder fällt auch das Nähergebnis aus.

Durch die Kräuselung hat so eine Bluse, finde ich, immer eine verspielte Note. Durch Verwendung z.B. eines Blümchenstoffs kann man diesen mädchenhaften, romantischen Charakter noch unterstreichen, umgekehrt können einfarbige Stoffe oder Stoffe mit grafischen Mustern diese Wirkung etwas abschwächen.

Mein Fazit:

Peasant Blouses sind schnell und einfach genäht, lassen sich vielfach abwandeln und sind angenehm zu tragen. Für mich passen sie vor allem zu (schmalen) Hosen und sind so auf jeden Fall eine schöne Alternative zum allzu alltäglichen Jeans-und-T-Shirt-Look. Bestimmt werde ich eine solche Bluse noch öfter nähen – d.h., nachdem ich all die Inspirationen des Webstoffe-Spezials aufgearbeitet habe. Danke für die Einladung, es hat viel Spaß gemacht, dabei zu sein!

herzekleid | "Peasant Blouse"

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Nach einem so aufschlussreichen und motivierenden Beitrag zum selbstgemachten Schnitt fällt es beinahe schwer, wiederum fertige Schnitte zu verlosen. Aber doch: Hier könnt Ihr E-Books einiger der Schnitte gewinnen, die in diesem :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe vorgestellt wurden! Claudia von „Frau Liebstes“ sponsort einmal „MaMina“, das Duo Schnittreif/Fritzi stellt je einmal „FrauMia“ und „FrauFrida“ zur Verfügung, und Silke von Schnittchen spendiert ebenfalls je ein E-Book von „Franzi“ und „Sophie“. Ich danke sehr herzlich dafür, und öffne den Lostopf!

So könnt Ihr mitmachen: Hinterlasst bitte bis Mittwoch, 1. Oktober 2014, 24:00 Uhr, einen Kommentar unter diesem Post. Notiert doch auch dazu, ob Ihr einen der Schnitte bereits habt, so dass ich Euch aus dem entsprechenden Topf dann rausnehmen kann.

  • Jeder darf nur einmal mitmachen. Doppelte Kommentare werden gelöscht.
  • Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab dem 18. Lebensjahr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
  • Die Gewinner werden mit random.org ermittelt und per Mail benachrichtigt.

Viel Glück!

[Edit: Das Gewinnspiel ist beendet!]


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Spielpause | „Ulanbator“ | :: spezial :: Webstoffe

Ein Kind huscht durch’s Bild – das ist Flüchtigkeit schlechthin, Huschen der Zeit: Und die Poesie von Marjas Blog „Spielpause“. Jedoch musste ich mich bei der Einladung zum :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe vor allen Dingen an zwei doch eher strenge Blusen erinnern, und bei der Suche nach den dazugehörigen Posts feststellen – wie die Zeit doch dahinhuscht. An diese Bluse nämlich und an jene musste ich denken: mit die ersten Stücke, mit denen ich „Spielpause“ entdeckte. Beim Lesen von Marjas heutigem Gastpost beschlich mich die Frage, ob es gerade jene Blusen (oder ihre Freundinnen) seien, die sich als untragbar erwiesen: Ihrer Starrheit wegen. Und doch scheint Marja sich mit Webstoff-Oberteilen ausgesöhnt und einen Schnitt gefunden zu haben, der die Großen so wenig einengt wie ihre gemütlichen Kinderhosen die Kleinen. Danke, Marja!

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Zweifelsohne, ich bin eine dieser Kandidatinnen, die seit jeher lieber Jersey tragen… Catrins Einladung war mir also Freud und Leid zugleich, denn ich trage bis auf meinen geliebten Japanmantel keinerlei Webstoffiges oberhalb der Gürtellinie. Und doch liess ich mich gern und auch ohne große Überlegungen in die Runde bitten, herzlichen Dank dafür!

Feste Webstoffe engen mich ein. Schon immer. Jersey gibt nach, wo immer ich mich hin bewege. Webstoff bleibt starr, er setzt mir Grenzen, die ich nicht mag. Ich habe es oft probiert, habe einst ein paar wirklich schöne Blusen nach einem Burdaschnitt genäht, ich konnte sie einfach nicht tragen. Vielleicht auch mehr, weil sie vom Stile nicht zu mir passen und weniger, weil sie aus festen Stoffen sind? Ein neuer Versuch also, fern jeder Enge aber auch fern jedes Kartoffelsackes und bitte mit dem gewissen Etwas…

Spielpause | "Ulanbator"

Ich bin fündig geworden bei oki. Die Schnitte allesamt besonders mit schönen Details. Ich habe mich für die Bluse ULANBATOR entschieden, in einer Mail dann Catrin davon berichtet und sogleich zu hören bekommen, dass ihre Probeversion des gleichen Schnittes wegen schlechten Sitzes soeben in der Ecke gelandet ist. Ich brauchte also ein paar Tage, bis ich mich wieder motivieren konnte… Mit meiner Probeversion bin ich nun aber so zufrieden, dass ich schon drei neue Stoffe ins Haus geholt habe, um mit Ulanbator in Serie zu gehen. Denn ich fühle mich überhaupt nicht eingeengt und trotzdem gut angezogen. Wir passen so gut zusammen, das hätte ich gar nicht gedacht.  Spielpause | "Ulanbator"

Das Nähen war zugegeben nicht ganz leicht:  Ich bin wohl einerseits etwas aus der Übung im Nähen für mich, andererseits ist die deutsche Anleitung sprachlich noch etwas holprig und nicht sehr gut und detailreich bebildert. Etwas Erfahrung im Nähen sollte man also definitiv mitbringen. Ich habe Oki von meinen Problemen berichtet, sie hat sehr nett geantwortet und wird meine Anregungen mitnehmen und umsetzen. Denn das, was zu Beginn so eigentlich gar nicht geplant war, macht ihr großen Spaß und ich bin sehr gespannt, was noch kommen wird.

Spielpause | "Ulanbator"

Ich habe Ulanbator (bei einer Körpergröße von 175cm bestellte ich eine Langversion des Schnittes) ohne Änderungen genäht,  die Brustabnäher sitzen nun etwas zu hoch, aber das lässt sich beim nächsten Modell leicht ändern. Das Leinen fällt wider Erwarten nicht zu schwer, ich bin aber auch sehr gespannt, ob ich mich in einem weicher fließenden Exemplar ebenso wohl fühle. Das entspräche dann auch der eigentlichen Stoffempfehlung im Schnitt.  Mit den von mir so gemochten Details, dem außen liegenden Kragen und den Falten an Ärmelsäumen sowie in der Rückenmitte habe ich ziemlich gekämpft und herum probiert. Nun, da ich weiß, wie es geht und wo genau sie sitzen sollen, wird es aber leichter gehen, da bin ich sicher.  Spielpause | "Ulanbator"

Nach diesem persönlichen Erfolg für mich, bin ich nun gar geneigt, mich auch wieder an anderen Schnitten für Webwaren zu versuchen :-).  Ein großes Dankeschön also Dir, Catrin für’s Schubsen und auch all den anderen für so viel geballte Inspiration, die mit Euren Modellen nun in meinem Nähzimmer umhertanzt!


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Japanische Hemdbluse | :: spezial :: Webstoffe

Anderthalb spannende Wochen Schnittpräsentationen liegen hinter uns: Drei spannende Tage liegen noch vor uns! An diesem RUMS-Donnerstag ist die Reihe wieder an mir, im Rahmen des :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe ein Oberteil aus Webware zu zeigen.

Dass meine eigene Suche nach geeigneten Schnittmustern sich zwischenzeitlich etwas holprig gestaltete, hatte ich in der vergangenen Woche angedeutet. Ein Vorhaben war es, für diese Reihe – wenigstens von meiner Seite – gänzlich auf japanische Schnittmuster zu verzichten, und umso schwerer musste ich mich also tun. Dass der selbstauferlegte Verzicht keinesfalls plausibel war, hätte mir doch einleuchten müssen – spätestens in Erinnerung an eine Bemerkung von Steffi (war es in einem Kommentar? war es in einer Mail?): Dass beim Durchblättern japanischer Schnittmusterbücher nämlich das beinahe vollständige Fehlen von Jersey, und das konzentrierte Augenmerk auf Webware doch sehr aufällig wären.

Was also wäre eine Beitragsreihe über Schnitte für Webstoffe ohne einen japanischen Schnitt? – sage ich mir nun, erleichtert rechtfertigend, dass ich Euch heute eben doch einen solchen zeige.

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bDer Schnitt stammt aus dem Buch Nähen im japanischen Stil, vom Autorenkollektiv Shufu To Sheikatsu Sha; eine ausführliche Buchbesprechung findet Ihr im Tanoshii-Blog, im Rahmen des Japan-Sew-Along vom vergangenen Frühjahr.

Modell 8.b wäre eigentlich wadenlang geschnitten; das Modell 8.a folgt demselben Schnitt, hätte aber Blusenlänge gehabt. So habe ich hier meine eigene Lieblingslänge gewählt und eine Hemdblusen-Tunika genäht.

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bDer Stoff ist eine leichte Bio-Popeline von Cloud9 („Arches“, >> hier im Shop). Diese Stoffe erscheinen mir für viele der japanischen Schnitte gut geeignet, weil sie einen idealen Zwischenweg bieten: Leicht genug, um die vielen Kräuselungen und die großzügige Weite der Schnitte nicht zu wuchtig wirken zu lassen – und doch mit etwas Stand, den ein „Hemd“ eben braucht.

Der auffällige Kokka-Satin hatte zu einem schlichten Schnitt gefunden – für „Mathilde“ und ihre Biesen überzeugte mich ein Uni am meisten. Bei diesem Viel-Stoff-Schnitt habe ich mich also für einen dezent und kleinteilig gemusterten Stoff entschieden.

Die Kräuselungen verstecken sich bei diesem Schnitt zum einen unter den vorderen Passennähten, und zum anderen am Rücken, wo die Mehrweite in den Kragen eingereiht wird.

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bHinten findet sich übrigens mit einer kleinen Lasche ein Detail, das einen gewissen Kaufklamotten-Touch gibt:

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bFür den Gürtel habe ich Schlaufen ergänzt, die so im Schnitt nicht vorgesehen waren:

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bSie erlauben es, die Tunika auch als Mantel oder Jacke zu tragen:

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bIm Rücken geknotet:

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bDer Stehkragen war auf Anhieb gut gelungen – und dabei doch eigentlich die Zitterpartie an dem Schnitt:

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bDie kleinen orangefarbenen Knöpfchen lagen schon lange in der Kiste, und warteten auf ein besonderes Projekt – glücklich war ich also, dass ausreichend vorhanden waren (nicht so glücklich aber beim Annähen: vierzehn waren das!).

Anders als der Kragen, wollten die Manschetten nicht so recht – weshalb diese hier, im Vergleich zu Vorlage etwas breiteren, auch die zweite Version sind:

"Nähen im japanischen Stil", Modell 8.bAn den japanischen Schnitten scheiden sich häufig die Geister – ich kann mit dieser Tunika wieder mal ein Lieblingsstück in den Schrank hängen. Besonders gefällt mir hier die Variabilität – die Mantel-Variante mag ich wohl am liebsten. Wer gerne weiterlesen möchte, sei herzlich eingeladen, sich zum Tanoshii-Blog zu klicken: Dort findet Ihr einige Buchbesprechungen, auch zu Schnittmuster-Büchern, die auf Deutsch vorliegen. Ein Sew-Along für Herbst und Winter ist geplant – bleibt dran, dann könnt Ihr nichts verpassen!

Und: Bleibt dran beim :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe. Es erwarten Euch noch die Beiträge von Marja, Steffi und Monika!


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ännisews | „Franzi“ | :: spezial :: Webstoffe

Sollte Änni jemals mit dem Gedanken spielen, ihren Blog umzubenennen, so würde ich ihr vorschlagen: „Hommage an die Schlichtheit“. Und sie würde diesen Vorschlag hoffentlich umgehend als zu pathetisch verwerfen und lieber beim – schlichten – „ännisews“ bleiben. Schlichte Schnitte, schlichte Farben: Da heißt ein Shirt „Graue Maus“, da wird bei einem variantenreichen Schnitt die schnörkelloseste Version genäht. Und: Da darf auch ein wenig Selbstironie sein, trocken und – schlicht. Was heißt für Euch „schlicht“? Für mich heißt es, wenn ich Ännis Blog durchsehe: auf angenehme Weise unaufdringlich – unauffällig beinahe, und dabei so alltagstauglich und stilvoll, dass all diese Graue-Maus-Vokabeln definitiv Komplimente sind.

Liebe Änni, ich freue mich, dass Du dabei bist beim :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe! (Und danke Dir noch einmal und nie oft genug für das Logo zur Serie!)

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Hallo liebe Webstofffreunde!

Auch wenn ich mich durch die Anschaffung meiner Overlockmaschine ein wenig dem Jersey angenähert habe, so schlägt mein Herz doch eigentlich für Webstoffe: Sauberes Zuschneiden wird belohnt, nichts verzieht sich beim Nähen und mit Webstoffen hat eben auch bei mir alles angefangen.

Umso erfreuter war ich, als Catrin mich zum :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe einlud.

ännisews | "Franzi"

Durch Zufall landete kürzlich ein Nähset für die Bluse Franzi von schnittchen bei mir auf dem Tisch. Die Franzi lässt sich als Kleid oder Bluse und mit kurzen oder langen Ärmeln nähen. Da ist für jeden was dabei und der Schnitt hat auf jeden Fall Lemmingpotential. Perfekt für Catrins Aktion!

Der Euphorie folgte jedoch erst mal leichte Panik: Was um alles in der Welt hat mich dazu veranlasst, mir eine Bluse auszusuchen, die ich noch nie genäht habe? Was tun, wenn es nicht klappt? Hätte ich mich nicht besser für einen Schnitt melden sollen, den ich schon zig Mal genäht habe, anstatt Neuland zu betreten?

Für diese Gedanken war es dann aber ein bisschen zu spät und mir blieb nichts anderes übrig, als den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Also, ran an den Stoff…

ännisews | "Franzi"

In meinem Fall fiel das Thema Stoffwahl eher knapp aus: Das Nähset beinhaltete bereits den passenden Baumwollstoff (Stellar Moonlight – Art Gallery). Prakisch, denn so konnte ich sicher gehen, dass eventuelles Scheitern nichts mit der Stoffwahl zu tun hatte.

Dank gut verständlicher Anleitung ist Franzi tatsächlich auch für Blusenneulinge sehr gut zu meistern. Ich habe meinen ersten richtigen Kragen ohne Probleme genäht und bin mächtig stolz auf mich.

ännisews | "Franzi"

Mögliche Schwierigkeiten hatte ich bei den voluminösen Ärmeln befürchtet: Da ich nicht dem Typ „kleine, zierliche Fee“ entspreche, hatte ich die Sorge, dass mich die „plusterigen“ Ärmel zu wuchtig wirken lassen. Um dieses eventuelle Problem zu umgehen, überlegte ich lange Zeit, die Ärmel einfach weg zu lassen, denn meine Franzi gefiel mir bei einer Anprobe ohne Ärmel auch schon gut.

Letzendlich wollte ich ja aber ein herbsttaugliches Oberteil und so habe ich mich dazu entschieden, den Ärmeln einfach beim Einnähen im Schulterbereich einen Zentimeter zu klauen. Das ist mit Sicherheit nicht die eleganteste Lösung, hat für mich aber gut funktioniert und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Überhaupt habe ich später beim Tragen gemerkt, dass die Ärmel gerade in der hochgeschobenen Form genau mein Ding sind und die Bluse dadurch schön lässig wirkt.

ännisews | "Franzi"

Manchmal ist es sinnvoll, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und manchmal wird man dadurch sogar mit einer schönen Bluse belohnt 😉

Ich bin mir ganz sicher, dass es die Franzi nochmal unter meine Nähmaschine schafft, spätestens im nächsten Frühjahr als Kleid.

Vielen Dank, liebe Catrin, dass Du mich zum :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe eingeladen hast – das war genau der kleine Schubs, der mir zu meinem Blusenglück gefehlt hat!

Liebe Grüße, Änni


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KÖNIGkind | „MaMina“ | :: spezial :: Webstoffe

Tessa von KÖNIGkind ist spätestens seit ihrer Kleiderschrank-Serie vom vergangenen Frühjahr für mich eine der Anlaufstellen, wenn es um dieses unentwirrbare Geflecht von Mode, Brauchen, Wollen, Haben, Kaufen und Selbermachen geht: Da wird aussortiert, umgeschichtet, zusammengelegt, verworfen; es wird reduziert, und es wird systematisch gefragt nach Farben, Schnitten, eigenem Stil und Kombinationsmöglichkeiten – mit dem Ziel: In einen kleineren, übersichtlicheren und vor allen Dingen brauchbaren Kleiderschrank blicken zu können, in dem sich keine „Leichen“ verstecken, weil er schlichtweg auf eine Weise zusammengestellt ist, die alles zusammenfügt und dem eigenen Stil entspricht.

Einer der Schnitte, die sich wohl in Tessas Kleiderschrank wieder- und wieder finden wollen, ist: „MaMina“. Ich freue mich, dass noch eine Bluse Platz hatte, die Tessa uns heute, beim :: stoffbüro :: spezial :: Webstoffe, zeigt!

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Ich vernähe Jersey und ich vernähe Webware, beides gleich gerne. Habe ich Jersey eine Zeit lang besonders häufig vernäht, kribbelt es in meinen Fingern und ich MUSS endlich wieder Webware vernähen. So ist das!

KÖNIGkind | "MAmina"

Seit einigen Monaten hat sich aber eines bei mir verändert: Was ich nähe entscheide ich danach, was ich auch wirklich brauche und welchen Stoff ich vernähe, entscheide ich danach, ob er zu mir, meinem Kleiderschrank und dem Schnitt passt und hoffe dann, dass ich solch einen Stoff auch noch in Bio-Qualität bekomme.

Ich weiß, ganz schön viele und hohe Ansprüche und manchmal dauert das Überlegen länger als das Nähen, aber so landen deutlich mehr Kleidungsstücke auch als wirkliche Lieblingsklamotten in meinem Kleiderschrank.

KÖNIGkind | "MAmina"

 

Die Schnitte, welche ich verwende, suche ich zuerst einmal danach aus, was mir gefällt. Manchmal springt mich ein Schnitt sofort an, manchmal dauert es etwas länger, mich zu begeistern. Habe ich erstmal einen potentiellen Kandidaten gefunden, überlege ich mir wieder, ob der Schnitt zu mir (meiner Figur) und  meinem Kleiderschrank passt und  ob er für mich „alltagstauglich“ ist.

Heute darf ich Euch hier einen Schnitt vorstellen, welcher alle Hürden mit Bravour gemeistert und sich rucki-zucki zu einem Lieblingsschnitt gemausert hat: MaMina (Frau Liebstes)!

KÖNIGkind | "MAmina"

(Bio-Popeline von Cloud9 *hier*)

Ich habe schon einige Tunika-Schnitte genäht (und keiner dieser „Versuche“ ist lange in meinem Schrank geblieben oder erst gar nicht dorthin gekommen), denn irgendetwas stimmte meistens nicht. Entweder Sack  oder keine Bewegungsfreiheit, seltsame Ärmel oder komische Krägen…  bei  MaMina war es dann Liebe auf den ersten Blick und bei der ersten Anprobe war ich glücklich: Alles passte – genau so wie ich es mir vorgestellt hatte!

KÖNIGkind | "MAmina"

Meine Frühlings-MaMina *klick*

 Mit MaMina fühle ich mich rundherum gut angezogen! So komm ich durch den Spätsommer und Herbst, mit Jeans und Ballerinas  und wenn es dann wieder Frühling wird, nähe ich mir ganz bestimmt wieder eine MaMina!

Herzlichst,

Tessa