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Im Kladdenfieber

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Die Überlegungen zu weiteren Weihnachtsgeschenken sind direkt bei der Kladde für kleine Künstler hängengeblieben: Ich widme meine näherische Phantasie der Ausgestaltung von Notizhefthüllen und Notizblockkladden. Ein kleiner „Prototyp“ musste dann tatsächlich direkt angefertigt werden, und nun weiß ich nicht, ob selbst behalten oder verschenken?

Notizhefthülle

Notizhefthülle

Bislang hatte ich nie viel Begeisterung aufbringen können für die Anfertigung solchen „Schnickschnacks“, aber langsam komme ich auf den Geschmack – und vor allen Dingen darauf, sich den mobilen Ort für Notizen und Schmierereien nach eigenen Bedürfnissen maßgeschneidert herzustellen.

Notizhefthülle

Notizhefthülle

Sehr überzeugt bin ich vom Endergebnis mit Decovil – weniger überzeugt allerdings von der Verarbeitung: Beim Wenden dachte ich zwischenzeitlich, und trotz des extragroßen Wendelochs, das kann nichts werden! Gibt es einen Trick?

Und zweitens werde ich beim nächsten Mal für den Verschluss einen Haargummi verwenden – oder einen Riegel mit Druckknopf nähen: Das farbige Rundgummi-Band, das ich verwendet habe, ließ sich mit der Maschine kaum übernähen.

Aber ansonsten: Ran an’s nächste Projekt, Stoffreste gibt es ausreichend. Und wenn ich zwei, drei nebeneinander liegen habe, kann ich mich sicher auch für eines entscheiden, das ich mir selbst schenke.

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6 Kommentare zu “Im Kladdenfieber

  1. Wow, die Kladde ist super geworden. Mein Mann hat sich auch eine von mir gewünscht. Decovil habe ich bereits besorgt, aber so genau weiß ich noch nicht, wie ich das verarbeiten kann. Vielleicht magst Du mir ein paar Tips geben. Ist es einfach oder teilweise doppelt genommen? Kann man da ganz einfach mit der Nähmaschine durchnähen.
    Ich würde mich riesig, über ein wenig Hilfe freuen.
    Liebe Grüsse
    Anja

    • Liebe Anja,

      freut mich, dass sie Dir gefällt! Ich werde sicher in der nächsten Zeit noch die ein oder andre Kladde herstellen – und sicherlich wieder mit Decovil, das Ergebnis gefällt mir gut.

      Mit Decovil habe ich nur den Oberstoff verstärkt – also: einlagig, den außenliegenden Stoff. Ansonsten habe ich nicht allzu leichte Vlieseline (H220?) einlagig auf die Einschubtaschen gebügelt. Auf weitere Verstärkung habe ich verzichtet.

      Das Decovil ist prima aufzubügeln und auch prima durchzunähen mit der Nähmaschine. Einfacher hätte ich es mir nur beim Wenden gewünscht. Weil es nicht eben sehr flexibel ist – was ja schließlich auch sein Sinn und Zweck ist -, hatte ich zwischenzeitlich Angst, mir würde die Naht am Wendeloch einreißen. Das Loch hatte ich recht groß gelassen, ca. 8cm. Beim Ausbügeln der Kanten wiederum war das Decovil prima, weil es aufgrund seiner Dicke und Festigkeit die Kanten eigentlich wie von selbst in Form bringt. Ganz zum Schluss habe ich die Kladde in der Mitte gefaltet und ordentlich gebügelt, die Kante hält wunderbar.

      Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen – und falls Du einen Trick findest, um das Wendeproblem zu lösen: Her damit!

      Lieben Gruß aus dem
      :: stoffbüro ::

  2. Jetzt muss ich direkt mal schauen gehen, was „Decovil“ ist. Davon habe ichr irgendwie noch nie gehört.
    So einen Umschlag habe ich letztes Jahr meiner Freundin zu Weihnachten geschenkt,gleich mit passendem „Kosmetiktäschchen“. Schliesslich hat Frau immer genügend Kleinkram in der Tasche herumfliegen 😉

    LG Lucia

  3. Hallo,
    meine Kladde ist nun auch fertig. Auf meinem Blog zeigen kann ich Sie aber noch nicht, da mein Mann ja sonst linsen kann.
    Ich habe mir anhand dieser Anleitung etwas zusammengebastelt, da war das mit dem Wenden jedenfalls kein Problem.
    Noch mal danke und liebe Grüsse
    Anja

    • Liebe Anja,
      dann poste rasch nach der Bescherung ein Foto, ich wäre sehr neugierig auf Deine Kladde! Mir ist das Wenden beim zweiten Mal auch besser gelungen, so dass ich meine Aufregung beim ersten Mal gar nicht mehr richtig verstehen kann.
      Lieben Gruß!

  4. Hatte ich den Link gar nicht mit reingebracht, doof 🙂 nach dieser Anleitung meinte ich http://mitnadelundfaden.blogspot.com/2010/03/anleitung-buchhulle-megaleicht.html

    Gruß
    Anja

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