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Neue Wege, neue Stoffe

Wer kennt das nicht? Man lässt die Gedanken ein wenig wandern, spinnt Ideen, denkt ein „Würde-Hätte-Könnte“, oder vielleicht auch zwei. Und dann, recht unerwartet, tut sich eine Tür auf – man sieht sich um und merkt: Ich habe ein wundervolles Team an meiner Seite, mit dem neue Türen und neue Wege zwar nicht zum Sonntagsspaziergang werden – sich aber gemeinsam so viel leichter und unbeschwerter durchschreiten und beschreiten lassen. Los geht’s!

Neue Stoffe

:: stoffbüro :: Kollektion

Ab heute findet Ihr im Shop die erste Stoffbüro-Kollektion! Schlicht und unaufgeregt, sehr besonders, und dabei zeitlos und kombinierfreudig – und selbstverständlich: In hochwertiger Bio-Qualität, für das Stoffbüro hergestellt von Albstoffe in Deutschland.

:: stoffbüro :: Kollektion

Single-Jerseys mit besonders weichem und glattem Griff – in ebenso klassischen wie modischen Streifen, für die große Streifenliebe, und deshalb heißen sie auch genau so: „Streifenliebe“

:: stoffbüro :: Streifenliebe

Die vier „Streifenliebe“-Jerseys kombinieren jeweils eine ganz klassische Basic-Farbe – Marine bzw. Camel – mit einer Akzentfarbe: Petrol, Fuchsia, Bordeaux, Maisgelb. Mein herzliches Dankeschön an Petra, die lange gegrübelt, geschoben, kombiniert, verworfen und neu kombiniert hat, bis alle Farbkombinationen so standen, dass sie die Grundidee der Kollektion erfüllen: Bis nämlich alle vier Farbtypen, bis Frühling, Sommer, Herbst und Winter gleichermaßen bedient waren.

:: stoffbüro :: Kollektion | Farbtypen

Marine und Camel – mit Petrol, Fuchsia, Bordeaux und Maisgelb: Auch all diejenigen, die sich nicht an Farbtypen und Farbpässen orientieren, finden hier bestimmt ihre Farben. Und das Tolle dabei ist, dass auch die Uni-Jerseys und Bündchen farblich perfekt passen. So könnt Ihr Eure ganz eigene Kollektion nähen, in Euren Lieblingsfarben – aus Jerseys, und: aus kuschelweichem Jacquard-Jersey aus 100% Bio-Baumwolle…

:: stoffbüro :: Strickpunkt

Streifenliebe trifft auf Punkteliebe: „Strickpunkt“ heißt das Design, und es stammt aus der Feder von Änni. Wählt Eure Farbe, spielt mit dem Linienverlauf und näht Euch ein Lieblingskleid. Einen Lieblingscardigan? Oder doch einen Lieblingshoodie? Bei Änni findet Ihr heute schon eine inspirierende Reihe an Designbeispielen, die in der Stoffbüro-Crew entstanden.

Änni | "Strickpunkt"

Bei Jacquard-Jersey wird das Muster übrigens nicht auf den Stoff gedruckt, es entsteht vielmehr durch das Verstricken verschiedenfarbiger Garne nach einer speziellen Technik, auf speziellen Strickmaschinen. Der Stoff ist also durch und durch garngefärbt, und zeichnet sich aus durch eine ganz besondere Haptik und ein ganz besonderes Tragegefühl. Davon durften Änni und ich uns auch überzeugen bei einem Besuch auf der schwäbischen Alb, bei Albstoffe. Dankeschön für den herzlichen Empfang und die tolle Zusammenarbeit!

:: stoffbüro :: | Strickpunkt

„Strickpunkt“ gibt es für Euch in den vier Farbkombinationen der „Streifenliebe“. Für den 3D-Relief-Jacquard „Flechtwerk“ haben wir uns für die zeitlosen Basic-Farben Marine und Camel entschieden – und für ein wiederum sehr klassisches Fischgrat-Muster, nach einer Idee von Elke.

:: stoffbüro :: Flechtwerk

Seine effektvolle Reliefstruktur macht den „Flechtwerk“-Jacquard zu einem ausgefallenen und modischen Stoff mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten: Es entstanden in der Gruppe kuschelige Cardigans, ebenso wie Hoodies und Röcke. Was näht Ihr daraus?

Stoffe:

  • Die gesamte Kollektion findet Ihr in der neuen Shop-Kategorie „Unsere Stoffe“.
  • Die „Strickpunkt“-Jacquards gibt’s hier, „Flechtwerk“ findet Ihr dort.
  • Zu den „Streifenliebe“-Jerseys hier entlang.
  • Die passenden Kombi-Stoffe – Uni-Jerseys wie Bündchen – findet Ihr bei jedem einzelnen Stoff in der Rubrik „Dazu passt“, am Ende der Beschreibung.

Welche sind Eure Lieblingsfarben? Viel Spaß beim Stöbern!

Neue Schnitte

Und weil man zum Nähen nicht nur Stoffe braucht, sondern auch Schnittmuster – wurde in den vergangenen Wochen intensiv an zwei neuen Schnitten gearbeitet.

Monika – Frau Schneidernmeistern – konnte mir meine Bitte nach einem, nein: nach dem Schnitt für die große Streifenliebe, nicht abschlagen. Und, so wage ich aus den ersten Rückmeldungen zu schließen – ihr „Timpe Tee“ im Stile eines klassischen Breton-Shirts kommt vielen von Euch gerade recht.

Steffi von „Herzekleid“ hat sich für die Jacquard-Stoffe eines Projektes angenommen, das das Zeug hat zum immer und immer wieder genähten Basic im Kinderkleiderschrank: Sie zeigt Euch heute den Cardigan „Kathi“, mit Raglanärmeln und optionaler Passe. In der sportlichen Version im Blouson-Look eignet sich der Schnitt übrigens auch prima für Jungs!

Danke Euch, liebe Monika und liebe Steffi, dass Ihr Euch so bereitwillig auf dieses Projekt eingelassen habt! Ich freue mich über die wundervolle Zusammenarbeit und auf viele, viele „Kathis“ und „Timpe Tees“!

Schneidernmeistern | "Timpe Tee"

Schneidernmeistern: „Timpe Tee“
Mehr dazu heute auf Monikas Blog (und bereits hier im :: stoffbüro ::)…

Herzekleid :: Cardigan "Kathi"

Herzekleid/Fabelwald: Cardigan „Kathi“
Hier bei Steffi könnt Ihr mehr darüber lesen…

Wenn wir schließlich das Stoffbüro schon einmal komplett umkrempeln, dachten wir uns – können wir Euch doch auch zu den Stoffen die Schnittmuster direkt mitliefern. Neu im Shop findet Ihr jetzt die Kategorie „Digitales“, mit Schnittmustern, E-Books und Plotterdateien. Wir starten unter anderem mit der Grundausstattung für diese Kollektion: mit „Kathi“, und mit dem „Timpe Tee“. Ein Plotterfreebie gibt’s auch direkt dazu – den „Manntje Timpe Buttje“-Schriftzug nämlich für Euer märchenhaftes „Timpe Tee“…

:: stoffbüro :: Plotterfreebie "Manntje Timpe Buttje"

Die Crew

Ein Dankeschön an die Mädels aus der Stoffbüro-Crew ist kaum in Worte zu fassen: Danke Euch, Ihr Lieben, für die wertvollen Diskussionen, für Einwände, Argumente und Zustimmung – und nicht zuletzt: Für die tollen Designbeispiele und die schlicht umwerfenden Fotos!

Ich zeige heute einen ersten Schwung – die Auswahl fällt unendlich schwer! Seid herzlich eingeladen, Euch durchzuklicken und Euch Anregungen zu holen für diese erste Stoffbüro-Kollektion! Und seid ebenso eingeladen, wieder zu kommen: In den kommenden Tagen zeige ich Euch weitere Projekte aus der Gruppe, und natürlich auch meine eigenen. Zum Beispiel, ein – nein: mein „Timpe Tee“, in Herbstfarben, und ein herbstliches Mädchen-Ensemble mit Cardigan „Kathi“ und viel Herzekleid-Inspiration…

Danie | "Prülla"

Danie | „Prülla“

Miri | "Made by Miri"

Miri | „madebymiri“

Bettina | "Stahlarbeit" | Eveline | "Frölein Tilia"

Bettina | „Stahlarbeit“ und Eveline | „Frölein Tilia“

Annika | "Näh-Connection"

Annika | „Näh-Connection“

Dominique | "Kreamino"

Dominique | „Kreamino“

Petra | "pedilu bloggt"

Petra | „pedilu bloggt“

Kathrin | "Naadisnaa"

Kathrin | „naadisnaa“

Tamara | "Sprungfaden"

Tamara | „Sprungfaden“


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Oh, Else…

Die Else. Die Else… Oh, Else…

Es ist gar nicht so einfach, neu anzusetzen, wenn es um einen unverzichtbaren Klassiker auf meinem Näh-Tisch und in meinem Kleiderschrank geht. Und für jeden, der die Else noch nicht kennt, schmeißt Monika – „Frau Schneidernmeistern“ – eine Elsenparty, zum Elsenherbst unter Elsenschwestern.

Schneidernmeistern | Elsenherbst

 

Tatsächlich hatte ich Monika schon vorab händeringend abgesagt – die übliche Leier vom Zeitmangel… Als mich dann jedoch die hübsche Einladung erreichte – konnte ich es natürlich nicht lassen. Herzlichen Dank, Monika! Ich freue mich auf all die Elsenschwestern!

Schneidernmeistern | Elsenherbst

Aber was, bitte, ist das denn? Signature Style?

Schneidernmeistern | Elsenherbst

Trägt man das jetzt so? – Oder so?

Also, nein… Als wäre nicht ein silbern glitzernder Logo-Plot bereits eine hinreichend große Herausforderung für mich.

Schneidernmeistern | Elsenherbst

Dann doch lieber Else pur und basic.

Schneidernmeistern | Elsenherbst

Als Langarm-Shirt mit U-Boot-Ausschnitt, zu Joggingrock Etta. Eben: Crazy lazy.

Schön, dass Du wieder da bist, liebe Monika! Und bald auch mit ganz neuem Schnitt… Ich freue mich auf Deine Elsenparty mit all den bekannten und neuen Gesichtern!

Schneidernmeistern | Elsenherbst

Stoffe:

Schnitte:


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Geh nur hin…

„Geh nur hin, Du hast es schon“ – so oder so ähnlich hätte Monika mich im Frühjahr mit Fug und Recht aus Bremen verabschieden können. Denn nur drei kurze Tage später fand ich tatsächlich im Briefkasten, was ich bei meinem Besuch als gar nicht so leisen Wunsch vorgetragen hatte: Ein schlichtes, kastiges Shirt, mit U-Boot-Ausschnitt und 3/4-Ärmeln. Ganz im Stil eines klassischen Breton-Shirts, mit je einem Hauch Coco Chanel, Pablo Picasso und Audrey Hepburn. Von links nach rechts?

Schneidernmeistern | "Timpe Tee"

Bis zu diesem Foto gingen freilich noch ein paar Wochen ins Land, und einige Mails hin und her zwischen Norden und Mitte, zwischen Bremen und Siegen. Ein paar mehr Shirts wurden genäht, Diskussionen über Belege geführt – über Statement-Shirts mit und ohne Statement: Über die Länge eines Ärmels als Statement.

Schneidernmeistern | "Timpe Tee"

Diskussionen schließlich über einen Namen für ein, ja – ein Matrosenhemd, ein Shirt im Stile einer „marinière“. Als hätte ich den Butt gerufen… „Geh nur hin, Du hast es schon“ – und ich danke Dir, Monika! Für die schöne Zusammenarbeit, für Deine Begeisterung, für Dein Grübeln, Deine Argumente – für das „Timpe Tee“, das Statement-Shirt für die große Liebe zum Klassischen, Unaufgeregten, ein wenig Französischen, und für die große Streifenliebe.

Schneidernmeistern | "Timpe Tee"

Maritime Streifen allerorten: Denn auch Petra ließ sich schnell begeistern für’s „Timpe Tee“, und so machten wir uns zu dritt, gestreift im „Timpe Tee“, auf die Suche nach Fischer und Butt. Monika hat den Fischer gefundenPetra den Butt. Und ich? Ich habe das „Timpe Tee“ – und eine wundervolle Erfahrung machen dürfen. So gehen sie alle am Ende glücklich nach Hause…

Schneidernmeistern | "Timpe Tee"

Oh, nein! Einen Moment noch! Selbstverständlich könnt auch Ihr den Schnitt zum „Timpe Tee“ bekommen: Ab dem 29. September.

Stoffe (von links nach rechts):

… und für die Fotos ein herzliches Dankeschön an Herrn @photowuensche!


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#hoodieherbst: „Jasper Sweater“ | Paprika Patterns

Teil drei meines kleinen „Hoodieherbstes“ hier im Stoffbüro – und zugleich der vorerst letzte Teil dieser „Testreihe“: Drei neue Hoodie-Schnitt habe ich ausprobiert. „Dana“ von „Schnittmuster Berlin“ findet Ihr >> hier, aus leichtem NOSH-Stricksweat; meinen Hoodie „Lynn“ von Pattydoo zeige ich Euch >> dort. Heute ist der „Jasper Sweater“ von Lisa aka „Paprika Patterns“ an der Reihe – mein gar nicht so heimlicher Favorit für den kommenden Herbst…

#hoodieherbst: "Jasper Sweater" | Paprika Patterns

Schlicht und raffiniert – ausgefallen in den Details, und doch nicht extravagant: Es sind schon zwei weitere Versionen des „Jasper Sweater“ geplant, dann auch in der Variante als Kleid und mit Kuschelkragen anstelle der Kapuze. Hier aber zunächst ganz schlicht in uni (NOSH :: Sweat uni rost, mit passendem Kapuzenfutter).

Raffiniert sind die Tascheneingriffe, die in die Naht zwischen Seiten- und Vorderteil eingearbeitet werden:

#hoodieherbst: "Jasper Sweater" | Paprika Patterns

Mit der ausführlichen Anleitung, die außerdem auf Tutorials zu einzelnen Arbeitsschritten auf Lisas Blog verweist, gelingen sie ohne Holpern.

Die seitlichen Einsätze geben dem Pulli seine tolle Passform:

#hoodieherbst: "Jasper Sweater" | Paprika Patterns

Die Kapuze schließlich wird aus drei Teilen zusammengesetzt – auf zunächst recht eigenwillig erscheinende Weise, nämlich mit horizontaler Teilung. Aber auch dieses Detail überzeugt beim Überstreifen durch Raffinesse und eine ganz besondere Form und Passform.

#hoodieherbst: "Jasper Sweater" | Paprika Patterns

Ein Kapuzenfutter ist in der Anleitung nicht vorgesehen – ich habe sie komplett gefüttert und deshalb ein wenig anders genäht und angesetzt als beschrieben. Die drei Knöpfe sind hier reine Zierde und Eyecatcher auf dem schlichten Pulli in Uni – in der Version mit Kragen hält ein Knopf einen dekorativen Riegel.

#hoodieherbst: "Jasper Sweater" | Paprika Patterns

Das war nun also der letzte Teil dieser kleinen Reihe zum #hoodieherbst – aber keinesfalls der letzte Teil meines „Hoodieherbstes“ selbst. Wie gesagt, der „Jasper Sweater“ wird in eine weitere Runde geschickt. Wie steht es um Eure Pläne für herbstliche Kapuzenpullis? Ich freue mich, sie auch auf Instagram unter #hoodieherbst zu sehen!

Stoffe:

Schnitt:


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#hoodieherbst: „Lynn“ | pattydoo

Zunächst einmal vielen herzlichen Dank für Eure vielen schönen Rückmeldungen zum Auftakt-Post dieser kleinen Hoodie-Serie! Offenbar sind einige von Euch auf der Suche nach einem neuen Schnittmuster für einen Kapuzenpulli – umso mehr freut es mich, dass ich hier mein Ausprobieren und meine Erfahrungen mit Euch teilen kann.

Dem Schnitt, den ich Euch heute im zweiten Teil meines #hoodieherbst vorstellen möchte, fehlt es sicherlich nicht an Bekanntheit: Es geht um „Lynn“ von pattydoo.

#hoodieherbst: "Lynn" | pattydoo

„Lynn“ bietet wohl das, was man aktuell mit dem Begriff „Hoodie“ in Verbindung bringen würde: Einen legeren Schnitt mit großem Kuschelfaktor – besonders sicherlich dann, wenn man dicken Wintersweat wählt. Vor allen Dingen aber: Eine große „Wickel“-Kapuze mit Ösen, Ösenpatches und einer dicken Kordel.

#hoodieherbst: "Lynn" | pattydoo

Mir persönlich haben es dabei die Taschen angetan, die raffiniert in die leicht nach vorne gezogene Seitennaht eingesetzt werden – mit der wie gewohnt tadellosen Video-Anleitung von Ina sollte das ohne Probleme zu nähen sein.

#hoodieherbst: "Lynn" | pattydoo

Ich habe hier übrigens einen sehr leichten Sommersweat vernäht, den Ihr >> hier in Rot und auch in Blau findet. Der Schnitt fällt eher großzügig aus – das entnahm ich auch einer kurzen Recherche vor der Größenwahl. Wie schon bei „Dana“, so habe ich mich auch hier wieder für die kleinere in Frage kommende Größe (34) entschieden. Für diesen Stoff hätte es womöglich noch eine weitere Größe kleiner sein können (dann also die 32); ich mag den Pulli aber gerade so, wie er ist – und für dicken Wintersweat ohne Elasthan-Anteil wäre die 34 ohnehin die beste Wahl.

#hoodieherbst: "Lynn" | pattydoo

Die Kapuze ist großzügig und gemütlich – eben so, wie man es erwartet von einem „konventionellen“ Hoodie-Schnitt.“Lynn“ birgt – in vielerlei Hinsicht – keine Überraschungen: Der Schnitt funktioniert zuverlässig und sieht wohl zuverlässig so aus, wie man es sich ausmalt.

Welchen Kapuzenpulli ich Euch am Freitag noch zeigen kann, lasse ich für den Moment offen. Wer auf Instagram mitliest, hat den ein oder anderen Einblick bereits erhaschen können. Ich gehe in der Zwischenzeit mal sehen, was sich unter #hoodieherbst dort tut…

Stoffe:

Schnitt:


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#hoodieherbst: „Dana“ | Schnittmuster Berlin

Herbstzeit ist #hoodiezeit, Zeit für die große #hoodieliebe, und grundsätzlich gilt: #hoodiesgehenimmer. Zeit also für einen #hoodieherbst – Zeit, neue Hoodie-Schnitte auszuprobieren, und Zeit, neue Lieblingskuschelpullis aus der Nähmaschine zu ziehen, sie überzustreifen und sich einen Tee aufzusetzen. Denn auch, wenn es bei 30° und strahlendem Sonnenschein Mitte September nicht den Anschein hat – kalt und ungemütlich wird es wohl wieder schnell genug.

Nachdem zu der ein oder anderen Gelegenheit die Frage aufkam nach einen – nach dem – Hoodie-Schnittmuster, bekam ich Lust, die Kapuzenpullis nachzuholen, die zu nähen ich in der vergangenen Herbst/Winter-Saison nicht geschafft habe: Während eines Sommers, der ja eher herbstlich auftrat. So kann ich hier im Blog in den kommenden Tagen eine kleine Auswahl von drei Hoodie-Schnitten vorstellen. Seid herzlich eingeladen, auf Instagram unter #hoodieherbst mitzunähen und Eure persönlichen Favoriten zu zeigen! Sei es nun einer der hier gezeigten Schnitte, sei es eine „Else“, sei es eine „LadyComet“, eine MAlou oder ein ganz anderer Schnitt…

#hoodieherbst

Gewissermaßen nachträglich in diese kleine Serie aufnehmen möchte ich meine „FrauToni“ aus NOSH-Stricksweat, die schon im Sommer entstand:

Fritzi/Schnittreif | FrauToni

Ein schlichter Raglan-Sweater mit Kapuze – „FrauToni“ ist, wie man es von den Schnitten von Fritzi & Schnittreif kennt, zeitlos gehalten und macht dabei Lust auf immer neue Varianten – mal mit Saumbündchen, oder gar als Kleid, wie hier bei Selina von „19nullsieben“? Details zu meinem Pulli findet Ihr >> hier.

Für den Herbst neu herausgesucht habe ich mir zum Beispiel: „Dana“ aus dem Hause „Schnittmuster Berlin“. Kurz vor der Sommerpause erreichte mich eine nette Mail mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte, eines ihrer Schnittmuster zu testen – da sage ich selbstverständlich nicht nein! Meine Wahl fiel auf den Kapuzenpullover – die Stoffwahl wieder auf NOSH-Stricksweat, diesmal in Haselnussbraun, mit passendem Kapuzenfutter.

#hoodieherbst: "Dana" | Schnittmuster Berlin

„Dana“ ist leger geschnitten, und dabei nicht „oversize“. Der Pulli hat leicht überschnittene Schultern und einen hinten minimal längeren Saum. Die Kapuze wird in einem großen eckigen Ausschnitt eingesetzt:

#hoodieherbst: "Dana" | Schnittmuster Berlin

Einen großen Kuschelkragen bekommt man hier also nicht, dafür aber einen leichten Hoodie, der auch im Frühling und Sommer schnell übergezogen und unbedingt Strandbrise-tauglich ist.

#hoodieherbst: "Dana" | Schnittmuster Berlin

Die Nähanleitung hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle ausführlicher gewünscht – letztlich aber fügen sich die Schnitteile ohne große Missverständnisse zusammen. In der Maßtabelle lag ich zwischen zwei Größen, und habe mich für die kleinere entschieden – bei Schnittmustern, die bereits mit Nahtzugabe daherkommen, empfinde ich intuitive Größenwahl häufig als Gratwanderung und bin froh, dass ich hier richtig lag. Der Stricksweat aus 100% Bio-Baumwolle ließ sich bei diesem Schnitt prima verarbeiten – gerade an den Ausschnittecken hatte er ausreichend Stabilität und hat das Nähen erleichtert.

#hoodieherbst: "Dana" | Schnittmuster Berlin

Die Kapuze wird aus zwei Seitenteilen und einem Mittelstreifen zusammengesetzt – und sie passt zum Schnitt, nicht zu groß, nicht zu massig: Eben ein leichtes Sweatshirt.

Am Mittwoch geht es hier weiter mit… – Lasst Euch überraschen! Und ich lasse mich überraschen von Euren Hoodie-Lieblingen unter #hoodieherbst – habt Ihr Favoriten unter all den unzähligen Schnittmustern?

Schnitt:

Stoffe:


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Alte Routinen

Wenn mal wieder eine Feierlichkeit ansteht, zu der es etwas schicker sein darf, und ich feststellen muss, dass alle Hemden zu klein sind – fühle ich mich erinnert an meine ersten Schritte und Versuche an der Nähmaschine, die ich hauptsächlich mit Webstoff-Blüschen und -Tuniken bestritt. Jersey zu nähen fiel mir ohne Overlock schwer – seitdem die Maschine aber hier eingezogen ist, gehen T-Shirts selbstredend flott von der Hand; und letztendlich muss man ihnen wohl auch die größere Alltagstauglichkeit attestieren, im Vergleich zu Hemden und Blusen mit Kragen und Manschetten.

Hemd mit Stehkragen | Ottobredesign 4/2016

So sind Webstoff-Projekte in den kleinen Größen immer mit einer gewissen Näh-Nostalgie verbunden, und schon die Suche nach Schnitt und Stoff hat in gewissem Sinne etwas Feierliches. Fündig wurde ich in der aktuellen Ausgabe der Ottobredesign (4/2016), und griff zum Modell 25, „Reused with love“, zu einem fröhlich-wasserblauen Pünktchenprint von Windham Fabrics und orangefarbenen Knöpfen.

Hemd mit Stehkragen | Ottobredesign 4/2016

Dann ertappe ich mich tatsächlich dabei, während des Nähens angestrengt zu sein von der Langsamkeit, die ein solches Projekt einfordert. Von seiner Unverzeihlichkeit. Von der Präzision, nach der es ruft.

Hemd mit Stehkragen | Ottobredesign 4/2016

Und ich freue mich auf’s nächste, schnelle Shirt. Wenn das Hemd dann aber fertig auf dem Bügel hängt, denke ich: Kaufen ist, trotz allem, keine Option…

Hemd mit Stehkragen | Ottobredesign 4/2016

Schnitt: