:: stoffbüro ::

blog


3 Kommentare

#ichbaumirmeinkleid |Rosa P. | Das Sommer-Sonne-Strand-Kleid

Heute macht die Blogtour #ichbaumirmeinkleid – rund um’s Thema Kleiderbaukästen und Baukastenkleider – wieder bei mir Halt. In der vergangenen Woche durfte ich Euch begrüßen mit einer Besprechung zu Laura Hertels „Ein Schnitt – zehn Kleider“, bevor Euch Petra von „pedilu bloggt“ zwei Kleider nach dem Schnitt „Ella“ von Pattydoo zeigte. Tamara von „Sprungfaden“ stellte Schneidernmeisterns „Else“ vor – in einer Vom-Büro-direkt-ins-Schwimmbad-Version; und Petra legte eine Twiggy-Else für jede Gelegenheit nach. Jeder Beitrag machte auf seine eigene Weise deutlich, wie wandelbar die Schnitte sind – sei es durch die Stoffwahl, oder natürlich durch die individuelle Zusammenstellung der einzelnen im Baukasten verfügbaren Elemente.

Wir bedanken uns für Eure sehr schönen und positiven Rückmeldungen zu unserer Blogtour! Es freut uns, dass wir Euch mit dem Thema begeistern können, und wir hoffen, dass Ihr viele Anregungen mitnehmen könnt!

Ich freue mich auf eine weitere spannende Woche mit weiteren fünf Kleidern, nach zwei Kleider-Baukästen! Es erwarten Euch Beiträge von Tessa („KÖNIGkind“), Kathrin („Naadisnaa“), von Sandra („Rehgeschwister“) und von Lena („Fantantisch“). Seid wieder mit dabei, wenn es heißt: #ichbaumirmeinkleid.

 

**********

Auf dem Programm steht heute das Buch, das wohl die meisten spontanen Kommentare nannten, auf unsere ersten Teaser zur Blogtour: „Näh Dir Dein Kleid“, von Rike aka Rosa P. Das Buch präsentiert ein Modulrepertoire aus fünf Oberteilen, die sich mit vier verschiedenen Rockvarianten kombinieren lassen. Hinzu kommen unterschiedliche Ärmellängen und Ausschnittformen, sowie eine Kapuze. Die Schnitte sind sämtlich für Jerseystoffe gedacht.

Das Kombinationsprinzip ist recht simpel, und dabei aber die perfekte Grundlage für eine enorme Vielseitigkeit: Getrennt durch eine Taillennaht können die Ober- und Unterteile beinahe beliebig aneinandergesetzt werden, da die aufeinandertreffenden Kanten in der Länge abgestimmt sind. Zur Wahl stehen außerdem unterschiedlich breite Taillenbänder, die – je nach gewähltem Oberteil – verzichtbar sind, oder eben notwendig (wie z.B. beim Carmenoberteil und beim Wickeloberteil).

Was auf den ersten Blick aber so simpel und eingängig erschien, stellte mich spätestens bei der Stoffwahl vor Schwierigkeiten: Ein gemusterter Stoff wird „leiden“ durch den Bruch an der Taille – an einem komplett in Uni gehaltenen Kleid könnten die Teilungsnähte ebenso irritieren. Nahe läge also die Kombination unterschiedlicher Stoffe – im Mustermix oder gemustert mit Uni. Davon hielt mich die Tendenz zum Shirt-mit-Rock-Look ab: Schließlich wollte ich ein Kleid nähen.

Ein Sommer-Sonne-Strand-Kleid sollte es sein: Ich entschied mich also für einen fröhlichen gelben Ringel und einen sportlichen Look mit Covernähten und Plot in Türkis.

Rosa P., "Näh Dir Dein Kleid" | Blogtour #ichbaumirmeinkleid

(Stoffe: Bio Jersey Ringel maisgelb/weiß, Bio Bündchen uni weiß.)

Das Buch präsentiert eine ganze Reihe exemplarischer Kombinationen, die sich zum Nachnähen anbieten. Dass mein Kleid beinahe dem Modell „Inès“ entspricht (ausgenommen Ausschnittform und Ärmellänge), ist tatsächlich Zufall bzw. hat seinen Grund darin, dass wir uns ein wenig abgesprochen haben, um für Euch die Möglichkeiten dieses Baukastens auszuloten: Ich hätte sonst für ein veritables Strandkleid wohl das Tanktop-Oberteil gewählt.

Rosa P., "Näh Dir Dein Kleid" | Blogtour #ichbaumirmeinkleid

Der schwingende 6-Bahnen-Rock allerdings war für mich und dieses Kleid ein Muss.

Rosa P., "Näh Dir Dein Kleid" | Blogtour #ichbaumirmeinkleid

Auf ein breites, dazwischengenähtes Taillenband habe ich verzichtet, und die Naht gecovert – das schien mir mit dem Plottermotiv stimmiger. Leider sitzt die Taillennaht bei mir ein wenig zu tief, was auf den Fotos nicht auffällt, was aber bei einer Wiederholung zu ändern wäre.

Rosa P., "Näh Dir Dein Kleid" | Blogtour #ichbaumirmeinkleid

Die Frage nach einer Wiederholung wiederum möchte ich mit einem „Jein“ beantworten. Der dem Baukasten zugrundeliegende Gedanke ist auf sehr kluge Weise simpel, und es ist fraglos eine Freude, auf eine solche Fülle an miteinander kombinierbaren Elementen zugreifen zu können. Allein mit der Passform des Oberteils hatte ich Schwierigkeiten – mein Dank geht an Kathrin, die in der Gruppe der Teilnehmerinnen der Blogtour darauf hinwies, dass es sehr schmal ausfällt. Nach dem Nachmessen habe ich mich also für eine Größe M (38/40) um die Schultern herum entschieden, die ich zur Taille in die S – die ich eigentlich, auch nach Ansicht der Maßtabelle, ohne zu zögern für das ganze Kleid gewählte hätte – auslaufen ließ. Noch immer aber sitzt es um die Schultern und an der Ärmelnaht nicht überzeugend. Für eine Wiederholung hieße es also: Den gut sitzenden Standard-Shirt-Schnitt abgleichen mit Länge und Taillenweite des Oberteils aus diesem Buch – um ihn dann an die unterschiedlichen Röcke ansetzen zu können.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Buch „Näh Dir Dein Kleid“ gemacht? Ich hoffe, Ihr seid neugierig auf mehr! Morgen geht es weiter bei Tessa von KÖNIGkind, die mir – soviel sei verraten – das Tanktop-Oberteil zu meinem Strandkleid „weggeschnappt“ hat.


12 Kommentare

#ichbaumirmeinkleid | Blogtour | Laura Hertel: „1 Schnitt – 10 Kleider“

Herzlich Willkommen zur Blogtour #ichbaumirmeinkleid! Schon seit ein paar Tagen teasern die beteiligten Bloggerinnen auf Instagram, und Ihr fragt Euch, was es damit wohl auf sich hat. Heute habe ich die Ehre, die Blogtour eröffnen zu dürfen! Ich freue mich auf zwei spannende Wochen mit inspirierenden Beiträgen rund um’s Thema „Kleidernähen nach Baukastenprinzip“.

Mit dem Vorhaben, unsere Frühjahrs- und Sommergarderobe um das ein oder andere Kleid zu ergänzen, fiel Petra von „pedilu bloggt“ und mir auf, dass immer mehr Einzelschnitte und Nähbücher auf die Variationsmöglichkeiten eines Grundschnittes, oder auf die individuelle Kombination aufeinander abgestimmter Schnittteile setzen. Das fängt bei verschiedenen Ausschnitt- und Kragenformen an, und reicht über unterschiedliche Ärmellängen und -formen bis zu unzähligen Rockvariationen: Gerade ein Kleidungsstück wie das Kleid bietet sich an für die Aufteilung in Bausteine, die – mehr oder weniger beliebig – miteinander verbunden werden können.

Rasch waren also fünf verschiedene solcher „Kleiderbaukästen“ ausgemacht: Drei davon in Buchform, zwei als E-Books. Und wir freuen uns, dass wir für unsere Idee zu einer Blogtour fünf wunderbare Bloggerinnen begeistern konnten! Mit dabei sind außerdem Tessa von „KÖNIGkind“, Tamara von „Sprungfaden“, Kathrin von „Naadisnaa“, Lena von „Fantantisch“ und Sandra von „Rehgeschwister“. Bis zum 7. Mai also erwarten Euch Schnittmuster- und Buchbesprechungen mit den unterschiedlichsten Nähbeispielen: Jeder Schnitt bzw. jedes Buch ist mit mindestens zwei Varianten vertreten. Mein herzlichstes Dankeschön geht an Petra, für die Zusammenarbeit bei der Organisation und nicht zuletzt das Logo zur Blogtour:

#ichbaumirmeinkleid | Blogtour

Und mein herzlichstes Dankeschön geht an die Teilnehmerinnen, für ihren Eifer und den wertvollen und intensiven Austausch, für Feedback und Beratung – für eine Blogaktion, die schon bei der Vorbereitung größte Freude gemacht hat. Wir hoffen, Ihr habt ebenso viel Spaß wie wir, und laden Euch herzlich ein, auf den Zug aufzuspringen:

Montag, 25.4.: Eröffnung hier im :: stoffbüro ::

Dienstag, 26.4.: Petra | „pedilu bloggt“

Mittwoch, 27.4.: Tamara | „Sprungfaden“

Donnerstag, 28.4.: Petra | „pedilu bloggt“

Montag, 2.5.: Catrin | :: stoffbüro ::

Dienstag, 3.5.: Tessa | „KÖNIGkind“

Mittwoch, 4.5.: Kathrin | „Naadisnaa“

Freitag, 6.5.: Sandra | Rehgeschwister

Samstag, 7.5.: Lena | „Fantantisch“

 

**********

Den Anfang macht heute das Buch von Laura Hertel – auch bekannt als die „Tagträumerin“: „1 Schnitt, 10 Kleider“, erschienen bei EMF. Dem Verlag danke ich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Dass das Buch sehr gelb daherkommt, machte es mir persönlich auf Anhieb sympathisch – wenngleich ich es beim ersten Hineinblättern eher als etwas widerspenstig wahrgenommen habe. Wohlgemerkt: Beim ersten Hineinblättern. Je mehr ich mich eingelesen und auf die Idee des Buches und den Stil der Kleider eingelassen habe, desto mehr überzeugte es mich. Die Begeisterung kam mit dem zweiten und dritten Blick – und nicht zuletzt mit dem ersten Probekleid, das flott genäht war und auf Anhieb passte.

„1 Schnitt – 10 Kleider“ richtet sich explizit an Nähanfängerinnen: Das erste Drittel widmet sich einer Materialkunde und den Grundlagen des Nähens – vom Einfädeln der Nähmaschine über das Nähen und Verstürzen bis hin zu Reißverschluss und Knopflöchern; eben den Techniken, die für die Umsetzung der im Buch vorgestellten Projekte notwendig sind.

Ob die detaillierten Erläuterungen zur Anpassung der Schnitte (Kombination unterschiedlicher Größen, Anpassung von Abnähern usw.) für wirkliche Näh-Neulinge zugänglich sind, sei dahingestellt – für das allererste selbstgenähte Kleidungsstück sind solche Details nicht unbedingt ausschlaggebend.

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Die übersichtlichen Schnittmusterbögen und die solide Aufmachung laden allemal dazu ein, sich an das Projekt heranzuwagen – und warum nicht gleich mit dem Gedanken an den einen, individuell angepassten und gut sitzenden Grundschnitt, von dem aus sich verschiedene Kleidungsstücke entwickeln lassen?

Wie also ist dieser Baukasten aufgebaut? Eines sei vorweggeschickt: Es geht vornehmlich um Webware. Der Grundschnitt „Charlie“ ist ein schlichtes, langärmeliges Kleid mit Abnähern vorne und hinten, mit Taillennaht und angesetztem Rock. Verschlossen wird es mit einem nahtverdeckten Reißverschluss in der hinteren Mitte. Als Variationsmöglichkeiten dafür stehen verschiedene Ärmel, Krägen, Röcke bereit – auch mit der Rückenansicht wird gespielt, z.B. durch einen tropfenförmigen Ausschnitt.

Es geht jedoch keinesfalls nur um das bloße Austauschen von Ärmelformen und Rockteilen: Aus dem an der Taille geteilten Grundschnitt wird beispielsweise ein Hemdblusenkleid ohne Teilungsnaht, indem der Brustabnäher von der Taillennaht zur Seitennaht verlegt wird – oder es wird daraus ein Jersey- oder Sweatkleid, das gänzlich ohne Reißverschluss oder Knopfleiste auskommt. Auch ein Wickelkleid, ein Latzkleid und ein sommerliches Bustier-Kleid holt die Autorin aus dem Grundschnitt heraus.

Ärmel und Krägen bleiben weiterhin austauschbar, und so gelingt es der Autorin, sehr schnell die Kombinationsfreude anzuregen und mit den zur Verfügung stehenden Schnittteilen zu spielen. Die zehn Modelle, die mit ausführlicher und in den wichtigsten Schritten übersichtlich bebilderter Nähanleitung vorgestellt werden, können 1:1 umgesetzt werden, oder als Grundlage für das individuelle, elfte, zwölfte… Kleid herhalten.

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Nach dem ersten – gut sitzenden – Probeteil aus Webstoff machte ich mich an ein Hemdblusenkleid und kombinierte Kleid „Amélie“ mit dem schlichteren Kragen von „Stéphanie“ und dem (gekürzten) Puffärmel von „Birdie“:

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Der Stoff ist ein leichter Baumwoll-Batist von Atelier Brunette („Bye Bye Birdie terracotta“, >> hier im Shop, auch in hellem Jeansblau).

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Der Kragen wird einfach im Bruch zugeschnitten und nicht, wie für die Kleidervariante mit Reißverschluss, in der hinteren Mitte geteilt. Alles fügt sich bestens zusammen – einzig bei der Länge habe ich ca. 3cm zugegeben. Das allerdings ist anmerkenswert, da für meine Körpergröße eher ungewöhnlich.

Für ein zweites Kleid wollte ich eine verschlusslose Jersey-Variante versuchen. Ich habe mich für das Kleid „Ellie“ im Sixties-Look entschieden, das von vorne sehr schlicht daher kommt:

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

(Stoffe: Bio Jersey Ringel rotbraun/weiß, Bio Jersey uni chili, Bio Bündchen uni chili.)

Ich habe für das Jersey-Kleid eine Nummer kleiner gewählt als für die Webstoff-Version, die gerne etwas luftiger sitzen darf.

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Die Überraschung liegt in der Rückenansicht:

#ichbaumirmeinkleid | Laura Hertel | "1 Schnitt - 10 Kleider"

Der Original-Ausschnitt wäre deutlich tiefer gewesen, ich habe die Kante um ca. 5cm nach oben verlegt. Auch dieses Kleid habe ich verlängert – um 6cm. Es lohnt sich also, beim Zuschneiden eine großzügige Saumzugabe vorzusehen.

Diese Änderungen bleiben mit Blick auf den sehr durchdachten Baukasten jedoch vernachlässigbar: Nachdem mir das Buch anfangs etwas sperrig erschien, bin ich nun sehr angetan von seiner Idee und den Schnitten. Eine Variation des Grundschnittes mit angesetztem Rockteil hätte ich Euch gerne gezeigt, aber es fehlte für den Moment an der zündenden Idee – und auch am Anlass für ein entsprechendes Kleid. Für hochsommerliche Temperaturen steht das Bustierkleid aus – dann aber nicht mit dem vorgesehenen glatten Rock, sondern wohl mit dem Faltenrock…

Und während ich weiter die Bausteine durchspiele, die Laura Hertel auf so einladende Weise präsentiert, freue ich mich auf die nächsten Beiträge der Blogtour #ichbaumirmeinkleid! Morgen geht es weiter bei Petra von „pedilu bloggt“. Begleitet uns durch die Tour, und klickt Euch weiter!


5 Kommentare

Gartenparty

Es ist immer ein Fest, eine Stofflieferung entgegen zu nehmen – Pakete auszupacken, die neuen Stoffe zum ersten Mal zu befühlen, nebeneinander zu legen, auf dem Zuschneidetisch eine Kollektion in Kombinationen zu arrangieren.

Die Stoffe der neuen NOSH-Damenkollektion sind an sich schon ein Fest – gewissermaßen die stoffgewordene Gartenparty. Ein Bild dessen, was daraus entstehen sollte, hatte ich schnell im Kopf. An den Schnitten musste ich ein wenig arbeiten, um zum Beispiel den Ausschnitt und die Proportionen anzupassen. Und nachdem ich gestern tagsüber die Stoffe ins Regal räumen konnte, wurden abends die letzten Säume genäht an den Designbeispielen aus den Preview-Stoffen, die mich noch vor Ostern von NOSH aus Finnland erreicht hatten.

Gartenparty | NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Den Herzchen und Perlen-Girlanden wollte ich einen dezenten Sixties-Stil geben, mit A-Linie, U-Boot-Ausschnitt und breiter Passe mit Knöpfchendetail:

Gartenparty | NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Ein „Swinging Sixties“-Minidress nach dem Schnitt aus „Nähen macht glücklich“ von Karin Ziegler – dem „Blutsgeschwister“-Nähbuch. Den U-Boot-Ausschnitt musste ich ein wenig verschmälern, und auch das Oberteil kürzen. Auf die Herzchen-Taschen habe ich verzichtet, nachdem ich zwischenzeitlich schon den für mich ungewohnten Mustermix fast zu gewagt fand.

Gartenparty | NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Dazu schwebte mir ein kurzes Jäckchen im Coco-Stil vor – ähnlich wie eben jene gelbe Sweat-Coco nach dem Schnittchen-Schnitt aus dem vergangenen Jahr.

Gartenparty | NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Den Schnitt habe ich dem Buch „Capes, manteaux, ponchos“ von Yoshiko Tsukiori entnommen – und wieder abgeändert und angepasst, in der Länge, am Ausschnitt und an den unteren Kanten. Der NOSH-Sweat hat für solche Jacken den geeigneten Stand, und ist dabei so weich, dass sie zu echten Lieblings- und Basic-Stücken taugen. Die Kanten habe ich, wie schon bei der gelben Jacke, mit Belegen aus Jersey versehen:

Gartenparty | NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Wie das funktioniert, könnt Ihr zum Beispiel >> hier nachlesen. Prinzipiell lässt sich ein solches offenes Bolero-Jäckchen sicherlich aus Eurem Lieblings-Sweatshirt-Schnitt basteln – probiert es doch einfach mal aus!

Dann bitte einmal „swinging“ und „sixties“…

Gartenparty | NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Ich übe noch ein wenig, für die Gartenparty. Derweil findet Ihr die neuen NOSH-Damen-Stoffe im Shop – nicht nur in Rot…

NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

NOSH Damen Frühjahr/Sommer 2016

Hier vernäht:


6 Kommentare

Osterkleid, Osterwünsche

Am Ende des letzten Blogposts zu Sternen-Marita und Sternen-Mateo hatte ich das nächste Nähprojekt bereits angekündigt – auf dem Nähcamp am vergangenen Wochenende habe ich’s begonnen, und dann so rasch wie möglich fertig gestellt: Ostern kann kommen!

Frohe Ostern! | "Marita"

„Marita“ als Kleid, aus leichtem, frühlingsfrohem Sommersweat. Den Rock habe ich nicht angesetzt, sondern angeschnitten, da mir ein Bruch im Muster nicht sinnvoll erschien.

Mit gelben und pinkfarbenen Akzenten:

Frohe Ostern! | "Marita"

Für die Osterfeiertage sind wir also gerüstet. Habt eine schöne und erholsame Zeit, und genießt die ersten Anzeichen des kommenden Frühlings! Shop und Blog schicke ich in eine kurze Pause – nach der es mit vielen Neuigkeiten, und hoffentlich ausreichend Zeit zum Nähen, weitergeht!

Stoffe:


6 Kommentare

Sterne, Streifen, Panther

Und ein neuer Lieblingsschnitt – besser: Zwei neue Lieblingsschnitte, nämlich „Mateo“ und „Marita“ von Nell aka „bienvenido colorido“.

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

Dass ich ein neues Schnittmuster direkt am Erscheinungstag herunterlade und ausdrucke, kommt selten vor – aber Andreas und Daxis Probenähergebnisse zu „Marita“ haben mich einigermaßen neugierig gemacht, und flugs haben sich die Mädchen- wie die Jungsversion zu Lieblingsschnitten gemausert.

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

Schmal geschnitten, und mit einer Aufteilung, die zum Spielen einlädt – mit Stoffen, Knöpfen, Plots, Details.

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

Mit Kragen – oder mit Kapuze.

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

Für den Frühling, der vor der Tür steht, hier zweimal in Streifen und Sternen, und kombiniert mit Ton-in-Ton-Bündchen:

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

Stoffe:

Und weil der Schnitt großen Spaß macht und tatsächlich flott genäht ist – selbst, wenn das auf den ersten Blick nicht den Eindruck erweckt -, entwickelt er regelrechtes Suchtpotential. Auch das passiert mir bei Schnittmustern selten.

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

bienvenido colorido | "Mateo" und "Marita"

Stoffe:

 

Mit dem zitronengelben Cover-Garn hat mich übrigens Tessa zu Weihnachten überrascht – es heißt „Seracor“ (Mettler), und hat mich so überzeugt, dass ich es gar nicht mehr umfädeln wollte und so für alle drei Shirts verwendet habe. Mit weiteren Farben habe ich mich mittlerweile eingedeckt.

Eine Kleid-Variante von „Marita“ ist schon zugeschnitten – aus strahlend-türkisfarbenem Häschen-Sweat. Mit gelben Akzenten und Covernähten…

Den Sweat findet Ihr, in Grau und Türkis, hier im Shop – und welches ist Euer aktueller Lieblingsschnitt?

Neu im Shop | Sommersweat von PaaPii Design


10 Kommentare

Schnelles Lieblingsshirt

„Emma“ und „FrauEmma“ sind Schnitte, die ich häufig und gerne nähe: Ein schlichtes Design, das feine Muster schön zur Geltung bringt, ein luftiger Schnitt, der auf der Stelle Sommerlaune verbreitet – und das selbst bei eisiger Kälte. So hätte es mich kaum überraschen sollen, dass Frühlings- und Sommerstimmung gewissermaßen im Handumdrehen herstellbar sind: Denn das Shirt näht sich auch wirklich flott. Wer also Lust auf Sonne hat, dem kann ich einen Schnitt besonders ans Herz legen…

NOSH | "Sulka" | Schnittreif | "FrauEmma"

Der Trick mit der Sommerlaune funktioniert übrigens auch in Langärmelig sehr zuverlässig. Und nach der kleinen Kurzarm-„Emma“ aus dem grauen Sulka-Design von NOSH konnte ich mein Vorhaben, für mich die korallefarbene Variante zu vernähen, sogar zeitnah umsetzen.

NOSH | "Sulka" | Schnittreif | "FrauEmma"

Und bei besagter eisiger Kälte packe ich die Frühlingsstimmung ganz einfach warm ein, in meinen „Langeoog“-Cardigan aus Kuschel-Vintage-Sweat

NOSH | "Sulka" | Schnittreif | "FrauEmma"

Den weichen NOSH-Jersey mit dem zeitlosen Feder-Print findet Ihr in vielen Lieblingsfarben im Shop:

NOSH | "Sulka"

Und wie näht Ihr den Sommer herbei?


6 Kommentare

Lieblingsfarbe, anderswo

Farbensause: Braun

 

Braun mit Braun, Braun mit Rot, Braun mit Naturtönen: Bei Dagmar steigt die zweite Ausgabe der „Farbensause“, und ich darf diesmal mit der Farbe Braun dabei sein! Seid herzlich eingeladen, Euch Dagmars Farbensause anzuschließen!

Farbensause: Braun

Braun mit Leinen, Braun mit Glitzer, und: Braun mit Lieblingstasche. Sie passt perfekt, liebe Steffi!

Farbensause: Braun

 

Noch mehr Braun und andere Farben gibt’s bei Zwirnguin

Stoffe:

Schnitte:

  • Hüfthose aus Shape, Shape von Natsuno Hiraiwa (Stiebner Verlag), angepasst (siehe z.B. hier)
  • „Onyx Shirt“ von Paprika Patterns, mit 3/4-Arm – Blumenmuster mit Schablone und Textilfarbe gestaltet